26. Kunststoff-Kolloquium

08.05.2017 04:00
                                                                          Kunststoff hat als Evolutionsbeschleuniger die Welt nachhaltig verändert und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unter den verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten von Kunststoffteilen ist Spritzgießen das am häufigsten eingesetzte Verarbeitungsverfahren. Grund genug, um innovative Spritzgießtechnologien in den Fokus des heurigen - gemeinsam von der Polymer Competence Cent...

 

 

 



 

Kunststoff hat als Evolutionsbeschleuniger die Welt nachhaltig verändert und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unter den verschiedenen Herstellungsmöglichkeiten von Kunststoffteilen ist Spritzgießen das am häufigsten eingesetzte Verarbeitungsverfahren. Grund genug, um innovative Spritzgießtechnologien in den Fokus des heurigen - gemeinsam von der Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) und dem Department Kunststofftechnik ausgerichtete - Kunststoff-Kolloquiums zu stellen. Bereits zum 26. Mal trafen sich die wichtigsten Vertreter der Kunststoffcommunity um über Trends und zukünftige Entwicklungen in diesem Bereich zu diskutieren.

Das Spritzgießverfahren wird zur vollautomatischen Herstellung von Kunststoffteilen eingesetzt. Dadurch können sowohl kleine Teile wie Zahnräder für Uhren als auch große Teile wie Stoßstangen für Kraftfahrzeuge hergestellt werden. Zusammen mit der Wirtschaftlichkeit macht dies das Spritzgießen zum weitverbreitetsten Verfahren zur Massenherstellung von Kunststoffteilen in praktisch allen Bereichen. Um der Bedeutung dieses Verfahrens Rechnung zu tragen, bot das heurige Kunststoff-Kolloquium seinen Teilnehmern einen umfassenden Einblick zum Thema „Innovative Spritzgießtechnologie – Trends und aktuelle Entwicklungen“. Die Vorträge spannten dabei den Bogen von der Einbettung in Industrie 4.0, über neue Möglichkeiten in der Simulation bis hin zu innovativen Sonderverfahren und Oberflächeninspektion. Neben Beiträgen renommierter Wissenschaftler, konnten auch Fachexperten international tätiger Unternehmen, wie bspw. Wittmann Battenfeld, Engel Austria, Borealis, SKF Sealing Solutions, Flextronics und ARBURG für Fachvorträge gewonnen werden.

Das Kolloquium wurde von der Universitätsratsvorsitzenden Frau Waltraud Klasnic und Leobens Vizebürgermeister Maximilian Jäger eröffnet. In ihren Ansprachen hoben sie die Bedeutung des Forschungsstandorts Leoben hervor und unterstrichen die herausragende Position der Kunststofftechnik in Leoben. Im Anschluss an die Eröffnung erwartete die rund 250 Teilnehmer ein spannendes 2-tägiges Konferenzprogramm, das durch eine kleine Ausstellung abgerundet. Namhafte Firmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen.

Zum PCCL:
Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) ist das führende österreichische Zentrum für kooperative Forschung im Bereich Kunststofftechnik und Polymerwissenschaften. Gemeinsam mit Unternehmen der Kunststoffwirtschaft und Universitäten (u.a. Montanuniversität Leoben) werden von den knapp 100 hochqualifizierten MitarbeiterInnen F&E-Projekte für innovative Kunststofflösungen in einem breiten Feld von Anwendungen (von Automotive-, Luftfahrt- und Packaging- bis hin zu Solar- und Photovoltaikanwendungen) bearbeitet. Ergänzt wird dieses durch das K-Projekt„Functional Polymer Composites (PolyComp)" im Bereich von polymerbasierenden Kompositen für Anwendungen in der Elektrotechnik und Elektronik ( www.pccl.at ).



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